Games — 31. Oktober 2013 at 17:00

Papers, Please

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pp_blog

 

 

Seit einiger Zeit hat sich in der Branche der Computer- und Videospiele ein neues Genre seinen Weg gebahnt. Hier geht es, entgegen dem Trend, nicht um immer größere Spielwelten oder möglichst realistische Grafik, sondern schlicht und ergreifend um eine geniale Spielidee. Diese Indie Games versprühen oft den Charme der alten Atari Zeiten, und hinter ihnen stehen eben nicht transnationale Konzerne und Publisher, sondern oftmals nur eine Person. Bei Papers, Please heißt diese Person Lucas Pope, ehemals Mitverantwortlicher bei keiner geringeren Firma, als Naughty Dog (Uncharted, The Last Of Us). 

Bei Papers,Please ist es eure einzige Aufgabe als Grenzbeamter eines imaginären Staates, zu entscheiden, welche Menschen ihren Fuß in das Land Arstotzka setzen dürfen, und welche nicht. Dabei geht es nur darum, ob der Pass stimmt und die täglich wechselnden Einreisebedingungen erfüllt sind. Macht ihr einen Fehler, wird euch das prompt von dem Geld abgezogen, das ihr benötigt, um eure Familie mit Essen und Heizung zu versorgen. Seid ihr zu langsam, oder macht ihr zu viele Fehler, dann verdient ihr kein Geld und eure Familie muss darunter leiden. Papers, Please erhöht im Laufe des Spiels dabei kontinuierlich den Druck auf den Spieler und setzt ihn öfters vor  moralische Entscheidungen. Helft ihr eine Flüchtling ins Land und schadet damit eurer Familie oder weist ihr ihn eiskalt ab, obwohl ihm die Einreise das Leben retten würde?


Das Spiel erhaltet ihr u.a. bei Steam oder gog.com.

 

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