Allgemein, Artikel, Bücher — 25. Februar 2013 at 11:47

Vegan for fit- Die 30 Tage Challenge!

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30 Tage Vegan leben? Für mich als Fleischesser klang das erstmal nach einer Folter! 30 Tage ohne Eier, Milch, Käse und -natürlich- ohne Fleisch!

Aber Attila Hildmann sagt, das geht- und zwar auf Dauer. Der vegane Koch entschied sich vor 10 Jahren, nachdem sein Vater an einem Herzinfarkt gestorben war, dazu, seine Ernährung grundlegend zu ändern und auf alle tierischen Produkte zu verzichten, um seinen Cholesterinspiegel zu senken, Gewicht zu redzuieren und bewusst und gesund zu leben. Und das mit großem Erfolg.

Bereits die Rezepte aus seinem ersten Buch “Vegan for Fun” fanden selbst bei bekennenden Fleischliebhabern großen Zuspruch. Sein zweiter Titel “Vegan for fit” knüpft nahtlos an diesen Erfolg an. Seine Bücher werden sogar mit dem Titel “Bestes vegetarisches Kochbuch des Jahres” ausgezeichnet.

Ich habe es gewagt, 30 Tage vegan zu leben, andere schaffen das ja schließlich ihr Leben lang! Und zu meiner großen Überraschung kann man sich mit Tofu und Co. echt gut über Wasser halten. Auch wenn es für mich eine ziemliche Umstellung war morgens auf den heißgeliebten Appenzeller Käse zu verzichten, aber auch das ist nur Gewöhnungssache!

Aber zu allererst stand natürlich der erste Einkauf an, um mich mit den grundlegenden Lebensmitteln einzudecken. Denn auf Attila Hildmanns Speiseplan stehen täglich Dinge wie Agavendicksaft, gepoppter Amaranth, Cashewmus und Quinoa. Der erste Einkauf war schon ziemlich teuer, hat man jedoch erstmal einen gewissen Grundstock an Zutaten angelegt, so gibt man nur noch Geld für Gemüse und Sojaprodukte aus. Außerdem fallen ja teure Dinge wie Fleisch, Käse und Eier einfach weg. Das Kochbuch ist sehr schön gestaltet, und ein bunter Mix aus allem worauf man so Lust haben könnte.

Es gibt vom Frühstück, über die Hauptmahlzeiten, bis hin zu den Snacks oder selbstgemachten Pralinen sehr abwechslungsreiche Rezepte, sodass mir die 30 Tage nie fade vorgekommen sind. Mein persönlicher Liebling war das vegane Mousakka und der Sojajoghurth mit gepopptem Amaranth, Agavendicksaft und Himmbeeren. Nach 30 Tagen kann ich wirklich sagen, das man nicht das Gefühl hat auf irgendetwas verzichten zu müssen, und ich werde wohl auch weiterhin so gut es geht auf Fleisch verzichten und durch Tofu ersetzen.

Was mich ein kleinen wenig gestört hat, war der Fakt das man nicht mal eben zwischendurch etwas schnelles Essen konnte, denn es musste alles frisch zubereitet werden. Aber dennoch, genau darum ging es ja diese 30 Tage lang. Bewusst essen, und nicht einfach mal zwischendurch alles in sich reinstopfen.

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